Eurythmie

Mit der Eurythmie als künstlerisches Bewegungsfach wird ab der 1. Klasse dem Einfluss, den die kindliche Bewegungsentwicklung auf die kognitiv-denkerischen, emotionalen und gestalterisch-willensmäßigen Fähigkeiten hat, Rechnung getragen.

Die Eurythmie zielt auf eine Harmonisierung der Wesensglieder des Menschen. Der junge Mensch soll ganz auf der Erde ankommen, seinen Körper bis in die Zehen, die Fingerspitzen ergreifen lernen. Gleichzeitig werden in der Koordinierung von oben und unten, rechts und links, vorne und hinten und im Bewegungszusammenhang von Kopf- und Gliedmaßen die innere Regsamkeit, bewegliches Denken und räumliches Vorstellungsvermögen gefördert. Eurythmie stärkt die Lebenskräfte und hält sie in Fluss.

In der Pubertät, wenn das Kind in die Glieder „schießt“, sich ungelenk und unsicher bewegt, kann die Eurythmie dabei helfen, sich in seinem wachsenden Körper wieder besser „zu Hause“ zu fühlen.

In künstlerischen Darbietungen schließlich findet die Eurythmie ihren höchsten Ausdruck.